Verfahren
Das Strahlverfahren
Unsere Anlagen sind so genannte Zweischlauchanlagen, die nach dem Venturiprinzip arbeiten.
Ein
Schlauch befördert Druckluft zur Pistole. Im zweiten Schlauch wird
durch das Venturiprinzip Trockeneis zur Pistole geführt und dem Druckluftstrahl
zugeführt. (Bild 1)
Das Auftreffen der Pellets auf die Oberfläche kühlt diese sehr schnell und sehr stark ab. Es kommt zu einer Versprödung des an der Oberfläche haftenden Materials.
Da Trägermaterial und zu lösende Schicht aus verschiedenen Materialien bestehen, haben beide einen unterschiedlichen Wärmeausdehnungskoeffizienten. Sie reagieren daher unterschiedlich auf die starke Abkühlung. Es bilden sich mechanische Spannungen an den Grenzflächen. Diese Spannungen werden auch als Thermospannungen bezeichnet und führen zum Lösen der Verunreinigung vom Trägermaterial. (Bild 2)
Die kinetische Energie der Trockeneispellets führt beim Aufprall dazu, dass sie sofort in den gasförmigen Zustand übergehen. Das führt zu einer schnellen und extremen Volumenzunahme des CO2. Die Pellets sprengen in »Miniexplosionen« die Ablagerungen zusätzlich ab. (Bild 3)
Herkömmliche Strahlverfahren
Strahlmittel
zerstören die Oberfläche. Der enstehende Abfall vermischt sich
mit den Rückständen der Verunreinigung und muss entsorgt werden.
(Bild 4)

